Van der Bellen trifft dabei klare Unterscheidungen in der politischen Landschaft: Als "Gegner" oder "Mitbewerber um Wählerstimmen am politischen Markt" bezeichnet er ÖVP und SPÖ. In Strache hingegen sieht Van der Bellen einen "echten politischen Feind".
Für mich hat dieser Herr in diesem Ö1 Interview wiedermal gezeigt, dass er einer der wenigen, wenn nicht sogar der einzige (mir fällt auf Anhieb gerade kein anderer ein) wählbare Politiker in diesem Land zu dieser Zeit ist. Er ist diplomatisch und zurückhaltend, wenn das ausreicht. Bei Strache hat die Zurückhaltung, aber richtigerweise ein Ende. Damit schafft er das wo andere Politiker sich regelmäßig gehörig vertun, nämlich den Mittelweg finden. Denn geschimpft wird bei ihm auch nicht.
Gehört ja nicht in die Politik. Selbstverständlich, sollte man meinen. In Österreich zur zeit nicht. Aber unnötig beschwichtigen und verharmlosen tut er auch nicht. Fragt sich nur wer/was nach ihm kommt. Tristesse und Trostlosigkeit. Wie in Wien letztens.
Zusammenfassung des Interviews:
Ö1